V.E.B. VereinsEigeneBühne e.V.

Verein zur Förderung von Kunst und Kultur im Bereich der
Bildungs-, Kinder-, Jugend- und Behindertenarbeit

SATZUNG

§ 1 Name und Sitz


(1) Der Name des Vereins ist: VEB - VereinsEigeneBühne
Verein zur Förderung von Kunst und Kultur im Bereich der Bildungs-, Kinder-, Jugend - und Behindertenarbeit
(2) Sitz des Vereins ist Chemnitz; er ist in das Vereinsregister eingetragen.

§ 2 Zweck und Aufgaben


(1) Zweck des Vereins ist die selbstlose Förderung von kreativer Kultur- Bildungs-, Sozial-, Kinder- und Jugendarbeit.
 Die Mitgliederversammlung beschließt über die zu fördernden Projekte.
(2) Aufgabe des Vereins ist es, Angebote der
Jugendarbeit, Jugendsozialarbeit, Jugenderziehung, Jugendkulturarbeit
- besonders künstlerische Angebote für und mit Menschen mit Behinderung
der Kulturarbeit und Soziokulturarbeit
der Bildungsarbeit und Weiterbildung
der Sprachpflege, Bewegungskunst, Spiel-, Musik, - und Theaterpädagogik
der außerschulischen Jugend- und Erwachsenenbildung
zur kreativen und künstlerischen Betätigung von Kindern, Jungendlichen und Erwachsenen
zur Konflikt- und Gewaltverarbeitung und -Vermeidung
zur Sensibilisierung der Sinne
zu unterbreiten und zu fördern.
(3) Der Verein ist überparteilich und überkonfessionell, arbeitet uneigennützig und dient gemeinnützigen Zwecken.
(4) Der Verein ist selbstlos tätig. Er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke.
(5) Die Mitglieder erhalten als Mitglieder keine Zuwendung aus Mitteln des Vereines.

§ 3 Mitgliedschaft

(1) Jede volljährige Bürgerin und jeder volljährige Bürger und juristische Person kann Mitglied des Vereins werden.
Jugendliche ab 14 Jahren können Mitglied werden, wenn ihre gesetzlichen Vertreter zustimmen.
(2) Der Eintritt in den Verein erfolgt durch Aufnahmebeschluss des Vorstandes auf schriftlichen Antrag.
Die Aufnahme begründet die Beitragspflicht ab Antragstellung.
(3) Ein Austritt erfolgt durch schriftliche Erklärung gegenüber dem Vorstand. Er ist jederzeit möglich. Der Austritt begründet keinen Rechtsanspruch auf Beitragsrückzahlung.
(4) Der Ausschluss eines Mitgliedes ist nur aus wichtigem Grund und nur durch Beschluss des Vorstandes möglich.
Das ausgeschlossene Mitglied kann innerhalb von vier Wochen nach der Mitteilung des Ausschlusses die Mitgliederversammlung anrufen.
Die nächste ordentliche Mitgliederversammlung entscheidet dann endgültig.

§ 4 Beiträge, Haushalt und Vermögen

(1) Der Verein finanziert seine Arbeit vorrangig aus Mitgliedsbeträgen Spenden und Fördermitteln.
Die Beitragsordnung ist nicht Bestandteil der Satzung und wird von der Mitgliederversammlung beschlossen.
(2) Das Vereinsvermögen muss zur Erfüllung des Vereinszweckes und seiner Aufgaben eingesetzt werden.
Niemand darf durch Ausgaben, die dem Zweck des Vereins fremd sind, oder unverhältnismäßig hohe Vergütung begünstigt werden.
 Die Bildung von Rücklagen aus dem Vermögen ist nur insoweit zulässig, als es erforderlich ist, den Bestand des Vereins zu sichern.
(3) Zweckgebundene Spenden und Fördermittel dürfen nur entsprechend der Zweckbindung verwendet werden; sie sind getrennt zu erfassen.(4) Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.
(5) Der Vorstand ist verpflichtet, für jedes Geschäftsjahr innerhalb von drei Monaten nach dessen Ablauf eine Aufstellung
über Einnahmen und Ausgaben sowie den Bestand des Vermögens zu errichten.
Die Aufstellung ist den Mitgliedern in der ersten auf das Kalenderjahr folgenden Mitgliederversammlung vorzulegen.
Die Mitgliederversammlung kann die Überprüfung durch einen unabhängigen Prüfer verlangen.
(6) Die Entlastung des Vorstandes ist erst nach erfolgter Rechnungslegung zulässig.

§ 5 Haftung

(1) Der Verein haftet Dritten nur mit seinem Vermögen.
(2) Der Verein haftet Dritten für schädigende Handlungen seines Vorstandes bzw. eines Vorstandsmitgliedes nach Maßgabe
des § 31 BGB. Die Haftung ist auf Vorsatz und grobe Fahrlässigkeit beschränkt.

§ 6 Organe des Vereins

(1) Organe des Vereins sind die Mitgliederversammlung und der Vorstand.

§ 7 Mitgliederversammlung

(1) Die Mitgliederversammlung ist das höchste Organ des Vereines.
(2) Die Mitgliederversammlung hat folgende Aufgaben:
 - Sie bestellt und entlastet den Vorstand.
 - Sie bestimmt über Inhalt und Änderung der Satzung.
 - Sie beschließt über solche Rechtsgeschäfte, zu deren Vornahme der Vorstand nicht berechtigt ist.
 - Sie beschließt über die Auflösung des Vereins und über die Verwendung des Vereinsvermögens.
(3) Es können ordentliche und außerordentliche Mitgliederversammlungen einberufen werden.
 Eine ordentliche Mitgliederversammlung findet mindestens jährlich im Kalenderjahr statt.
 Den Termin setzt der Vorstand mit einer Frist von mindestens 2 Wochen fest.
Die Vereinsmitglieder sind zur ordentlichen Mitgliederversammlung schriftlich zu laden;
der Ladung ist die Tagesordnung beizufügen.
 Der Vorstand ist berechtigt, außerordentliche Mitgliederversammlungen mit einer Frist von einer Woche einzuberufen.
Eine außerordentliche Mitgliederversammlung ist vom Vorstand außerdem einzuberufen,
wenn dies von 25% der Mitglieder verlangt wird. Das Verlangen ist durch Unterschrift nachzuweisen.
 Kommt der Vorstand dem Verlangen nicht nach, gilt § 37 II BGB.
(4) Die Beschlüsse der Mitgliederversammlung sind schriftlich niederzulegen. Der Protokollführer wird durch die Mitgliederversammlung bestimmt. Das Protokoll ist von dem/der Protokollführer/in zu unterschreiben und vom Vorstand gegen zu zeichnen.

§ 8 Der Vorstand

(1) Der Vorstand besteht aus zwei gleichberechtigten Vorsitzenden.
Diese bilden den Vorstand im Sinne des § 26 BGB.
Weitere Mitglieder des Vorstandes können von der Mitgliederversammlung bestellt werden.
Der Vorstand wird von der Mitgliederversammlung für zwei Jahre gewählt.
(2) Der Vorstand führt die Geschäfte des Vereins.
Gerichtlich und außergerichtlich wird der Verein nach außen durch jeden Vorsitzenden vertreten.
Im Innenverhältnis sollen beide sich abstimmen.
(3) Der Vorstand kann eine/n Geschäftsführer(in) bestellen, die nicht dem Verein angehören muss.
Diese/r erhält die notwendigen Vollmachten zur Einzelvertretung in laufenden Angelegenheiten.
Notwendige Sacharbeiten können vom Vorstand auf Lohn- oder Honorarbasis in Auftrag gegeben werden.
(4) Die Höhe der Verpflichtungen, die der Vorstand berechtigt ist einzugehen und die das Vermögen des Vereins belasten, wird im Innenverhältnis in der Mitgliederversammlung festgelegt. Nach außen sind die Vorsitzenden unbeschränkt vertretungsberechtigt.
(5) Die Wahl der Mitglieder des Vorstandes erfolgt auf der Grundlage von Wahlvorschlägen.
Wahlvorschläge können von jedem ordentlichen Mitglied auch mündlich während der Mitgliederversammlung eingebracht werden.
Die Mitglieder des Vorstandes werden in der Mitgliederversammlung mit der einfachen Mehrheit
der Anwesenden einzeln in geheimer Abstimmung gewählt.
Vereinigen mehrere Wahlbewerber die gleiche Stimmzahl auf sich, ist die Wahl zu wiederholen,
bis ein Wahlbewerber die einfache Mehrheit der Stimmen auf sich vereinigt.
(7) Die Mitgliederversammlung kann jedes Mitglied des Vorstandes jederzeit abberufen.
Führt dies zur Unterschreitung der nach dieser Satzung vorgeschriebenen Mindestmitgliederzahl (§ 8 (1), kann die Abberufung
 nur dadurch erfolgen, dass in derselben Versammlung ein anderes Vereinsmitglied in den Vorstand gewählt wird.

§ 9 Beschlussfassung

(1) Die Mitgliederversammlung ist beschlussfähig, wenn die Mitglieder ordnungsgemäß geladen wurden.
Beschlüsse werden mit der einfachen Mehrheit gefasst; eine Stimmabgabe als Vertreter eines abwesenden Mitgliedes ist unzulässig.
Beschlüsse, mit denen die Satzung ergänzt oder geändert werden soll, bedürfen der 2/3 Mehrheit der Anwesenden. Der Zweck des Vereins kann nur einstimmig geändert werden, abwesende Mitglieder müssen der Änderung schriftlich zustimmen.
Die Auflösung des Vereins bedarf der 2/3 Mehrheit der Anwesenden.
(2) Der Vorstand ist beschlussfähig, wenn mehr als die Hälfte der Vorstandsmitglieder anwesend sind.
Der Vorstand entscheidet mit der einfachen Mehrheit; eine Vertretung in der Stimmabgabe ist unzulässig.

§ 10 Auflösung des Vereins

Bei Auflösung, bei Entziehung der Rechtsfähigkeit des Vereins oder bei Wegfall der steuerbegünstigten Zwecke
fällt das gesamte Vermögen an UNART e. V. und zwar mit der Auflage,
es ausschließlich und unmittelbar entsprechend den bisherigen Zielen und Aufgaben gemäß §2 zu verwenden.

 

Beschlossen auf der Gründungsversammlung am 17.02.2012