Für Jugendliche ab 14 und Erwachsene

Spieler: Steffan Claußner
Bühne: Marlen Melzow
Regie: Liane Günther

Mit dem Ruf “Such dein Glück in Amerika!” lockten New York, Buenes Aires und andere Städte Abenteurer und Glücksfahrer aus Europa an die fernen Strände des 20. Jahrhunderts. In den Hafenstädten Amerikas verlief der Riss zwischen Realität und Illusion. Mit dem Bandoneon, dem Instrument aus dem Erzgebirge, fand der Abgrund aus Begehren und Scheitern, Hoffnung, Schwermut und Sehnsucht seine Musik.

Der sechzehnjährige Karl Roßmann, wird aus kleinlichen Gründen von seinen Eltern über den Ozean geschickt. Die Grausamkeit seiner Eltern wirft ihn in ein System, das er mit seinen Erfahrungen und Moralvorstellungen nicht erfassen kann. Die Mechanismen sind für ihn undurchschaubar. Karl erlebt den Abstieg trotz seines Bemühens.
Im letzten Kapitel verspricht das Naturtheater Oklahoma allen verdächtig besitzlosen Leuten, was ihnen Amerika verweigert. Unter einer Bedingung: “Verflucht sei, wer uns nicht glaubt.”